Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselt
minusberlin.de vom 26.11.2009 21:29So schreibt der Spiegel: "Die Schilderungen aus der neurologischen Praxis, die Sacks da versammelt, üben einen seltsamen Reiz aus. Sie lassen den Leser gruseln über die oft bizarren Folgen einer Verletzung oder Erkrankung des menschlichen Gehirns und des Nervensystems, und sie geben ihm Einsicht in eine bis heute nur unzulänglich erforschte, verwirrende und aufregende Welt. Die Faszination dieser Fallgeschichten erklärt sich also nicht allein durch den wohligen Schauer, den fast jede Krankenstory bei vielen sich gesund wähnenden Zuhörern oder Lesern erzeugt – sie hat damit zu tun, dass der Autor Sacks seine Leser mitnimmt auf die Expedition in ein erst allmählich erkundetes, bis in die Gegenwart nur höchst unzureichend kartografiertes Land."
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